Parcours eröffnet: Für Fitness und Gespräche

Parcous eröffnet
Der Fitnessparcours an der Biete wurde von Dieter Emthaus, Werner Raußen und Elke Thoms freigeschnitten, von Pfarrer Carsten W. Franken gesegnet und von den Besucher ausprobiert.
Foto: WN v. 09.07.2013

Es soll kein Areal für sportliche Höchstleistungen und Rekorde sein, vielmehr ein Platz für Sport und Gespräch – das wünschten am Sonntag alle Redner dem neuen Fitnessparcours im Bereich von Caritas- und Altenwohnheim an der Biete.

Es soll kein Areal für sportliche Höchstleistungen und Rekorde sein, vielmehr ein Platz für Sport und Gespräch – das wünschten am Sonntag alle Redner dem neuen Fitnessparcours im Bereich von Caritas- und Altenwohnheim an der Biete. Pfarrer Carsten W. Franken segnete die Geräte mit Weihwasser, Werner Raußen (Caritas), Elke Thoms (Altenheim) und Dieter Emthaus (Bürgerstiftung) schnitten dann das Band durch, dass die Besucher von den Geräten trennte.

Pfarrer Franken lud die Gäste im Wortgottesdienst ein, immer wieder gemeinsam Neues zu erfahren. Die Geräte dienten zwar der Fitness des Körpers, der Platz ermögliche darüber hinaus Begegnungen, denn gerade ältere Ascheberger sind eingeladen, hier mit passenden Geräten etwas für sich zu tun und dabei untereinander, aber auch mit den Bewohnern der beiden Heime ins Gespräch zu kommen. Ihren Bewohnern neue Kontakte zu eröffnen ist ein Anliegen der beiden Einrichtungen.

Begegnungen waren schon beim Eröffnen des Parcours zu erleben, denn die Feier war in das gemeinsame Sommerfest der beiden Einrichtungen eingebunden. Die Fürbitten wurden von den Bewohnern beider Wohnheim vorgetragen, die Besucher von Angehörigen vermischten sich, während sie von einem kleinen Programm auf der Bühne unterhalten wurden. Dazu gab es reichlich Kaffee. Kuchen, Würstchen und mehr. Die Blaskapelle Ascheberg kaum zu einer musikalischen Einlage, ansonsten unterhielt DJ Wolli die Gäste.

Die offizielle Rede fiel Dieter Emthaus, dem Vorsitzenden der Bürgerstiftung Ascheberg, zu. „Das ist ein schönes Projekt. Ich freue mich, dass wir mitmachen durften“, erklärte er, warum die Stiftung sich finanziell stark eingebracht hatte. Nach einem Weihnachtsgespräch von Bürgermeister Dr. Risthaus sei die Idee an die Bürgerstiftung herangetragen worden: „Wir und die anderen Beteiligten haben dann die Trommel gerührt, um das nötige Geld zusammen zu bekommen. Ich freue mich, dass wir ein erstes Ziel erreicht haben“, erklärte Emthaus, der einlud weiter zu spenden: „Es gibt noch Platz, um den Fitnessparcours zu erweitern.“

Emthaus dankte namentlich der Familie Kortendick, die vor einiger Zeit eine Nestschaukel gespendet hatte. Sie wurde in den Fitness-parcorus integriert. Zudem nutzte er die Bühne, um Wilhelm und Elisabeth Niemann zu danken: „Sie drucken allen Flyer und Prospekte der Bürgerstiftung unentgeltlich.“

Quelle: Westfälische Nachrichten vom 09.07.2013

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